Autor: Lisa

In letzter Zeit ist im deutschen Fernsehen ein interessanter Trend zu beobachten: Urlaubssendungen. Da wird ausgewandert, rückgewandert, oder sich ein Traumhaus am Strand gekauft. Neben Casting- und Kochshows sind die TV-Spots um Urlaub oder ein “neues Leben” in fremden Gefilden der Renner der letzten Jahre.
Warum eigentlich? Was bringt die Leute dazu, ihr Haus verkaufen zu wollen und ein neues Leben anzufangen? Ist es so schrecklich in Deutschland? Sind die Lebensqualitäten woanders wirklich “besser”? Haben wir nicht mehr zu tun, als träge vor dem Fernseher zuzuschauen, wie andere Leute unsere Träume ausleben?
In den nach Drehbuch ablaufenden Sendungen geht es oft um einen Neuanfang. Alles abreißen und unter fremden Bedingungen etwas aufbauen. Sich beweisen. Dabei wird mindestens zwei Mal pro Sendung auf die “deutschen Tugenden” des Auswanderers gepocht. Der mietet nicht einfach so eine Ferienwohnung, sondern beschwert sich vor laufender Kamera erstmal ausgiebig über das schlechte Essen, den fehlenden Supermarkt und das gar nicht klare Wasser im sonnigen Süden.
Merkwürdig. Früher haben Sendungen über andere Länder das Land in den Vordergrund gestellt. Es ging um die Vorzüge der Kultur und die Probleme, die die Einwohner haben. Heutzutage läuft zumindest tagsüber nur die Tourismus-Perspektive. Auch wenn ich überzeugter Pauschalreiser bin – diese Sendungen verblöden einem auch noch den letzten Hauch Urlaubsstimmung, weil man bestimmt nicht sein will, wie die da gezeigten Leute. [...mehr]
31. August 2008

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Autor: Anne
Teil 2 (Landschaften in der Provence – Aktiv vom Mount Ventoux bis zur Verdonschlucht)
Egal welchen Aktivitäten man gerne nachgeht, die Provence bietet für jeden das Richtige. Angefangen beim Wandern, Radfahren, Kanutouren über das Klettern bis hin zu eher ausgefallenen Sachen, wie Bungee springen. All das wird dem hungrigen Herzen in der Provence am Mont Ventoux und der Verdonschlucht geboten.
Die imposante Gestalt des 1.912 Meter hohen Mont Ventoux ragt in den Provenzalischen Voralpen im Norden auf. Der Name bedeutet soviel wie „den Windumbrausten“ oder „Windiger Berg“. Aufgrund seiner alles überragenden eindrucksvollen Größe und Form hat man ihm besondere Bedeutung verliehen. Daher ist der Gipfel des „heiligen Berges“ für Auto- oder Radfahrer ein beliebtes Ziel. Von dort kann man bei gutem Wetter den höchsten Gipfel der Pyrenäen und selbst der Alpen sehen. Auch das Mittelmeer wird am Horizont sichtbar. Selbstverständlich bietet der Berg für Wanderer genügend Möglichkeiten ihn abseits der Touristenstraßen in all seiner Schönheit zu genießen.
Andere Berühmtheit erlangte der Berg als legendärer Gipfel in der Tour de France. Bislang wurde er 13 Mal erklommen – zuletzt 2002. Sein Gipfel gilt als gefürchtet, weil er unbewaldet und kahl ist. Er droht mit starkem Wind und einer unsagbaren Hitze im Sommer.
Der “Grand Canyon du Verdon”, wie die Verdonschlucht umgangssprachlich auch genannt wird, ist eine bis zu 700 Metern tiefe Schlucht, durch die die türkisfarbenen Wässer des Verdon etwa 21 Kilometer lang fließen.
Mit Wildwasser-Kanus oder Ruderbooten kann man einige Teile im Sommer gefahrlos befahren. Ebenfalls erfreut sich das Wandern großer Beliebtheit. Selbst in den unzugänglichen Regionen der Schlucht gilt dies als nahezu ungefährlich bei entsprechender Vorbereitung.
Aussichtspunkte die vielerorts zur Schlucht hin angelegt sind, sind durch eine Ringstraße miteinander verbunden. Von da kann man Kletterern zusehen, wie sie die Wände der Schlucht erklimmen oder sogar Bungee-Jumper bei ihrem wagemutigen Sturz in die Tiefe mit den Augen begleiten.
Fortsetzung siehe Teil 3 (Landschaften in der Provence – Gebirgslandschaften)
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26. August 2008

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Autor: Anne
(Teil 2)
Das Baskenland bietet für jeden etwas – feuriges Temperament und eine Reihe von baskischen Urtümlichkeiten. Gerade jene Mischung macht diese Landschaft mit ihrem Menschen so liebenswert.
Wer die baskische Kultur in seiner Gänze erleben will, der muss sich damit vertraut machen, dass die Basken ein eher eigenwilliges Volk sind. Traditionelle Sportarten sind das Baumstammwerfen und Mühlsteinstemmen. Beide eher altertümliche Kraftwettbewerbe. Daneben sieht man in nahezu jedem Dorf Pelota. Ein mit dem Squash verwandtes Ballspiel, bei dem man den Ball mit der bloßen Hand schlägt. Für die Küstengebiete des Baskenlandes ist der Rudersport hingegen typisch.
In einem 50 Kilometer Küstenstreifen von Bilbao (Spanien) bis nach Bayonne (Frankreich) kann man die traditionelle Sprache – das Baskisch – hören. Rund 700.000 tausend Sprecher soll es innerhalb dieses Gebietes von circa 10.000 km2 Größe geben. Weitere 100.000 leben außerhalb des Baskenlandes in anderen Teilen Europas oder Amerikas.
Was die Eigenart der Basken unterstreicht ist ihr Nationalsymbol. Nordöstlich von Bilbao in der Stadt Gernika (span.: Guernica) befindet sich die Eiche von Gernika, unter der bis 1876 Ratsversammlungen stattfanden. Stirbt der Baum ab, so wird aus den Früchten des alten ein neuer angepflanzt. Diese Tradition hat seit der Stadtgründung im 14. Jahrhundert Bestand.
Eine wahre Kuriosität ist das Rathaus von San Sebastián. Ursprünglich 1897 als Casino eröffnet, beherbergt es seit 1947 den Rat der Stadt. Ein anderes „Highlight“ dieser Stadt ist die Kathedrale Buen Pastor im Stadtzentrum. Von ihrem 75 Meter hohen Turm hat man einen grandiosen Blick über die gesamte Stadt.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Paläste Palacio Miramar und Palacio de Aiete. Ein garantiert unvergessliches Ereignis ist das seit 1953 jährlich stattfindende Internationale Film Festival in San Sebastián, bei dem man unter Garantie prominenten Schauspielern und Regisseuren begegnet.
Wem das aber zu viel Trubel ist, der kann selbstverständlich lieber am Strand der Bucht “La Concha” flanieren und dem Fischereihafen einen Besuch abstatten – jeder nach seinem Gusto. [...mehr]
21. August 2008

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Autor: Anne
Party mit jeder Menge Sangria, lauter Musik, grölende Menschenmassen am Ballermann 6 – der Höhepunkt des Mallorca Urlaubs? Das muss nicht sein! Mallorca hat weit mehr zu bieten als nur schnöde Saufgelage und blasse Bierbäuche. Als größte der Balearen-Inseln bietet sie dem interessierten Mallorca Reisenden eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten.
Angefangen mit Palma de Mallorca, der Hauptstadt der Balearischen Inseln, die sich entlang einer Bucht an der Küste des Mittelmeeres erstreckt. Die Stadt mit ihren knapp 385.000 Einwohnern (Stand 2007) besitzt mit einem internationalen Flughafen und großen Hafen, aber auch darüber hinaus, eine sehr gute Infrastruktur. Die Hauptattraktion Palmas ist sicherlich die gotische Kathedrale der Heiligen Maria oder wie sie im Volksmund ebenfalls genannt wird “La Seu“. Das größte verglaste Rundfenster der Welt ist am besten am Vormittag zu bestaunen, wenn das Sonnenlicht durch die Ostfront in die Kathedrale fällt.
Von Palma aus kann mit einer nostalgischen Schmalspurbahn bis nach Sóller gelangen. Die etwa einstündige Fahrt in den Norden von Mallorca verspricht ein einzigartiges Erlebnis zu werden. Man kann sich bei geöffnetem Fenster den Wind ins Gesicht wehen lassen, durchfährt einen bis zu knapp zweieinhalb Kilometer langen Tunnel und erhält einen einzigartigen Blick auf die natürliche Umgebung des Inselinneren. In Sóller angelangt verwöhnt die Stadt ihre Besucher mit einem sensationellen Blick auf die sie umgebenden vier tausender Gipfel des Tramuntanagebirges. Sehr zu empfehlen ist eine kurze Rast im Stadtzentrum bei Kaffee oder frisch gepresstem Orangensaft.
Den Ausflug nach Sóller sollte man in jedem Falle mit einer Straßenbahnfahrt nach Port de Sóller abrunden. Dieser zu Sóller gehörende Ortsteil hat einen direkten Zugang zum Mittelmeer. Daneben laden zahlreiche Läden zum schauen und verweilen ein.
Fortsetzung siehe Teil 2
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19. August 2008

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Autor: Anne
(Teil 1 Landschaften in der Provence – Camargue)
Kaum eine andere Region in Frankreich stiftete mehr berühmte Maler zu unvergänglichen Werken an, als diese Landschaft im Südosten Frankreichs mit ihrem ureigenen Spiel zwischen Sonne und Natur – Die Provence. Ein Meer aus unzähligen Landschaften voller Düfte und Farben, auf denen man am liebsten dahinsegeln möchte.

Die Provence ist mit bezaubernden Landschaften gesegnet. Ihr unendlich erscheinender Blumenreichtum bekundet nur einen Teil des Mythos Provence. Die weltberühmten Kräutermischungen „Herbes de Provence“ kann man hier noch in freier Natur wachsen sehen.
Schier endlos lange Lavendelfelder kleiden die Region ganz mit lila ein und lassen dieses Stückchen Erde im Licht der gleißenden Sonne ganz besonders schön erscheinen.
Beliebtes Mitbringsel und um sich ein kleines Stückchen Provence mit nach Hause zu nehmen, ist ein Stück handgemachte Lavendel Seife. [...mehr]
18. August 2008

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Autor: Anne
(Teil 1 Die Landschaft und Bilbao)
Ein Streifzug durch das Baskenland lohnt sich in jedem Falle schon alleine aufgrund der landschaftlichen Schönheit und nicht zuletzt wegen des manchmal etwas eigenwilligen Völkchens – der Basken.

Das Baskenland befindet sich in einer Grenzregion zwischen Spanien und Frankreich. Auf spanischer Seite umfasst es die spanische Autonome Gemeinschaft Baskenland, bestehend aus den Provinzen Gipuzkoa, Biskaya und Álava und der spanischen die autonome Region Navarra. Der französische Teil des Baskenlandes umfasst die drei historischen Territorien Labourd, Soule und Niedernavarra.
Landschaftlich ist diese Region sehr reizvoll, da sie sich vor allem im Übergangsbereich von den Pyrenäen im Norden und dem Kantabrischen Gebirge im Westen befindet. Höchster Gipfel des Baskenlandes ist die Tafel der drei Könige (bask.: Hiru Erregeen Mahaia) mit stolzen 2.421 Metern. [...mehr]
15. August 2008

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Autor: Lisa
Singapur ist der perfekte Urlaubsort für alle, die einen ersten Asienurlaub planen. Der Stadtstaat ist ein Ort mit einer Vielfalt an Sehenswürdigkeiten unterschiedlichster Art.
Zum einen kann man wundervolle Landschaften und paradiesische Orte entdecken. Der National Orchid Garden Singapore beeindruckt mit 60 000 Pflanzen und ist somit die größte Orchideenschau der Welt.
Die Artenvielfalt der Tierwelt kann im Singapur Zoo bestaunen. In ihm kann man rund 400 Tierarten bestaunen, die in großzügigen Anlagen leben. Nicht einmal der Fakt, dass 90 % der tropischen Tiere nachtaktiv sind, muss sie stören, denn der Zoo bietet eine Nachtsafari. Ab 22 Uhr kann man durch eine spezielle Lichttechnik viele Lebewesen entdecken und ihnen außergewöhnlich nah sein. Er gilt als „offener Zoo“, da die Trennung zwischen Besuchern und Tieren durch ein spezielles Graben- und Glaswandsystem gewährleistet ist. Mindestens genauso spektakulär ist ein Besuch im Underwaterworld Singapur. Wem es hier nicht genügt Haie, Rochen und Mantas hinter riesigen Aquarienwänden zu betrachten, der kann, bei rechtzeitiger Anmeldung, auch direkt mit ihnen tauchen.
Neben diesen Highlights aus Flora und Fauna, kann man auch Sehenswürdigkeiten wie den Thian Hock Keng Tempel oder den Lim Square, eine der größten Computermalls in Singapur entdecken. Singapur zeigt sich als kontrast- und erlebnisreich. Von der Aussichtsplattform des Suntec City Komplex aus, hat man einen atemberaubenden Ausblick über die sehr saubere und gepflegte Stadt. Von hier aus sieht man auch little India und Chinatown. Diese Orte unterstreichen die ethnische Vielfalt der Stadt.
Im Gegensatz zu der chinesischen Stadt Hong Kong und anderen asiatischen Großstädten bietet Singapur niedrigere Preise und weniger Hektik. Es ist also ein idealer Einstiegsurlaub um den asiatischen Kontinent zu entdecken. [...mehr]
13. August 2008

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Autor: Lisa

Wenn man sich näher mit dem Thema Pauschalurlaub beschäftigt, fallen einem meistens wunderbare Ziele am Mittelmeer ein. Dass es aber durchaus lohnen kann, in einem unsrer Nachbarländer im Osten einen abwechslungsreichen und interessanten Urlaub auf Pauschalbasis verbringen kann, ist den wenigsten Reisenden bekannt.
Insbesondere Tschechien wurde von den Urlaubern hierzulande lange Zeit ignoriert. Höchstens die „Goldene Stadt“ Prag erlange hin und wieder einen Hauch von Aufmerksamkeit, aber der Rest des Landes wurde weitestgehend vernachlässigt. Dabei gibt es auch hier wunderbare Gegenden, wo man Urlaub machen kann. So locken beispielsweise die Schneekoppe und das Riesengebirge im Sommer als auch Winter unzählige Besucher nach Tschechien. In den Sommermonaten wird dann eifrig gewandert und in der kalten Jahreszeit Ski gefahren.
Ein anderes lohnenswertes Ziel in Tschechien ist Böhmen. Einst als Königreich zu Weltruhm gelangt, bezaubert heute in erster Linie die Landschaft der Region. Berühmtester Bestandteil ist natürlich der Böhmerwald, eine Bergkette von 120 Kilometer Länge, die in zahlreichen Werken der Schriftstellerkunst ein beliebter Schauplatz war. So spielt der Böhmerwald in zahlreichen Legenden, bei Karl May oder in der berühmten Oper von Carl Maria von Weber „Der Freischütz“ eine tragende Rolle.
Apropos tragende Rolle, die nehmen mittlerweile die zahlreichen Wellness-Angebote ein. Diese sind meistens in einer Pauschalreise integriert und genießen weltweites Renommee. In einem ansprechendem Ambiente steht einem Urlaub in Tschechien also nichts mehr im Weg. [...mehr]
7. August 2008

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