Beiträge vom: September, 2008

Autor: Anne

Connemara © flickr/exfordy

Astronomisch betrachtet ist noch bis zum 22. September 17:44 Uhr offiziell „Sommer“, meteorologisch wurde er bereits Ende August eingestellt und spürbar war er dieses Jahr nur an zwei oder drei Wochenenden. Da kann man ja nur in die Ferne flüchten!

Aber dann ausgerechnet nach Irland? Es gibt viele Vorurteile sonnenhungriger Nicht-Insel-Europäer über das irische Wetter. Die Wahrheit ist, dass Sonne, Regen und Wind die gleichen sind wie bei uns auch. Nur die Mischung ist eine etwas andere. Tatsächlich scheint die Sonne in Irland. Und tatsächlich regnet es auch oft. Dafür aber nur kurz und intensiv, sodass man glaubt mit jedem Regenguss möchte sich die Landschaft für den Besucher noch schöner als zuvor heraus putzen.    [...mehr]


Autor: Anne

Ein echter Geheimtipp ist die Gegend um das kleine Dörfchen Randa im Inneren Mallorcas. Keine 20 Autominuten südöstlich von Palma gelegen, hat diese Gegend nichts von ihrer Urtümlichkeit eingebüßt.

Der Puig de Randa, ein 542 Meter hoher Berg ist durch seine markante Form schon von weitem zu erkennen. Nicht nur wegen seiner herrlichen Aussicht ist er bei Einheimischen wie Touristen gleichermaßen beliebt, sondern auch wegen seiner drei Klöster die sich auf unterschiedlichen Höhen entlang des Berges befinden.

Das auf der Spitze liegende Fanziskanerkloster “Santuari Mare de Déu de Cura” (oder “Santuari de Cura“) ist der für Mallorquiner zweitwichtigste Wallfahrtsort der Insel. Das Kloster wird von dort lebenden Mönchen als Hotel betrieben. Man kann die Klosterkirche besuchen, im Souvenirshop bummeln oder das sich in der Anlage befindliche Ramon-Llull-Museum besuchen. Für das leibliche Wohl wird im klostereigenen Restaurant gesorgt. Im Innenhof laden Steinbänken unter Schattenspendenden Bäumen mit musikalischer Untermalung zum sinnieren ein.    [...mehr]


Autor: Anne

Teil 4 (Stadtlandschaften in der Provence – Avignon)

Dass man auf der Brücke von Avignon tanzen kann, wie das weltbekannte Lied „Sur le pont d’Avignon“ besingt, mag sein. Diese Stadt bietet dem Provence-Reisenden aber noch zahlreiche andere Gelegenheiten, an denen er dies nach Herzenslust tun kann.

Pont Saint Benezet (Pont d’Avignon) © flickr/lorentey

Mit etwa 90.000 Einwohnern ist Avignon nicht die größte, wohl aber eine der bekanntesten Städte der Provence. Sie ist am östlichen Ufer des Flusses Rhône gelegen.
Für den Besucher bietet diese Stadt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die in der Tat sehenswert sind.    [...mehr]


Autor: Anne

Urlaub und Mongolei? Das mag auf den ersten Blick nach einer eher experimentellen Mischung klingen. Richtig – es klingt nur so. Tatsächlich ist die Mongolei als Urlaubsland nicht zu unterschätzen.

Mongolei © flickr/yeowatzup

Nach der politischen und ökonomischen Wende 1990 hat die mongolische Regierung das Potenzial des Tourismus als wichtigen Wirtschaftszweig für das Land entdeckt und fördert diesen mit unterschiedlichen Programmen zunehmend.

Da die Mongolei ein außereuropäisches Land ist, setzt eine Urlaubsreise in das Land von Chinggis Khan voraus, dass man sich mit den Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweisen auseinander setzt, um unnötige Schwierigkeiten zu vermeiden. Alle notwenigen Informationen kann man auf der Seite des Auswärtigen Amtes abrufen.

Ist diese Hürde genommen kann man sich voll und ganz den Kostbarkeiten dieses Landes hingeben.
Natur- und Kulturliebhaber kommen bei der landschaftlichen und kulturellen Vielfalt ganz auf ihre Kosten.
Das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum – die Hauptstadt Ulan Bator – bildet meist den Ausgangspunkt für die Entdeckung des Landes. Man hat die Qual der Wahl, ob man eines der vielen Museen u.a. das “Tchojdschin-Lamyn-Klostermuseum”, das “Bogd-Khan-Museum” oder das “Zanabazar Museum der Schönen Künste” besucht oder aber sich zwischen dem “Drama Akademie Theater“, dem “Akademie Theater für Oper und Ballett” oder dem “Staatszirkus” zu entscheiden versucht.

Hat man sich an Kunst und Kultur satt gesehen, dann kann man unweit von Ulan Bator im 37 Kilometer entfernten Gorkhi-Terelj Nationalpark die Naturschönheiten des Landes genießen. Der Park besitzt viele Felsformationen, die besonders für Kletterer interessant sein dürften, aber darüber hinaus auch sehr sehenswert für Nicht-Kletterer sind. Vor allem ein Felsen ist aufgrund seiner Form bei Touristen sehr beliebt – der Schildkröten-Felsen.

Inwieweit dieser Felsen tatsächlich einer Schildkröte ähnlich oder unähnlich ist, dass kann man gerne selbst mit eigenen Augen überprüfen. Caйн явaapaй! – Gute Reise, wie man auf mongolisch sagt.

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Autor: Lisa

Es ist nicht allzu groß, aber sehr gemütlich: Puerto de la Santa Maria in Andalusien. Dieses eher verschlafene Nest liegt nordöstlich, aber nicht weit entfernt, von Cádiz. Es ist der Ort an dem es Meer und Tourismus gibt, aber man dennoch kaum deutsch oder englisch hört. Hier im Süden Spaniens verbringen die Spanier ihren Urlaub, wenn sie im Land bleiben wollen.

Atrium: typisch für die Bauweise in Andalusien © Flickr /Emilio del Prado

Genau dort wo der Fluss Guadalete ins Meer fließt, kann man neben einem Bade – Ferien – Paradies auch viel Kultur begutachten. Portugal ist gleich in der Nähe, Jerez de la Frontera ist mit dem Zug erreichbar und Cádiz, als eine der ältesten Städte in Europa, ist auch nur 20 Minuten mit dem Auto entfernt. Diese kann man, wenn man der langgezogenen Bucht folgt, sogar sehen. In Jerez de la Frontera kann man übrigens den besten „Sherry“ der Welt kaufen. Hier wurde er erstmals gebrannt und von Briten dann „Sherry“ getauft (in Anlehnung an den Stadtnamen). Jerez ist auch mit einem Flughafen ausgestattet, der es einem ermöglicht recht schnell nach Puerto de la Santa Maria zu kommen.    [...mehr]


Autor: Anne

Teil 3 (Landschaften in der Provence – Gebirgslandschaften)

Die schroffen Kalksteinformationen der Alpillen und des Luberon bieten dem Provence-Reisenden eine atemberaubende Symphonie aus Licht und Farbe.

Olivenhaine in der Provence © flickr/savagecatDie eindrückliche Landschaft der Alpillen befindet sich im Herzen der Provence. Die zwischen Avignon, Arles und Cavaillon gelegene Kalksteinkette hat ihre Berühmtheit nicht etwa damit erlangt, dass sie besonders groß oder hoch ist. Im Gegenteil, diese „Gebirgslandschaft“ beträgt in ihrer maximalen West-Ost Ausdehnung nur etwas mehr als 30 Kilometer, in Nord-Süd-Richtung gar nur etwa 10 Kilometer und an Höhe verbreitet der Opier mit 498 Meter als höchste Erhebung der Alpillen gerade einmal so etwas wie einen Hauch von Mittelgebirgscharakter. Der Zauber, den diese Bergkette verströmt, wird dem Besucher aber spätestens dann bewusst, wenn sich der schroffe, stark zerklüftete Kalkstein im Schein der Sonne hell gegen den blauen Himmel abzeichnet. Die Helligkeit, die diesem Gestein eigen ist, lässt die Konturen scharf erscheinen und die vielerorts wachsenden Olivenbäume silbrig flimmern. Am Fuße der südexponierten Flanke dieser Kalksteinkette befindet sich eines der größten Olivenanbaugebiete Frankreichs. Zahlreiche Olivenölmühlen warten nur darauf von Besucher besichtigt zu werden. Daneben wird auch Wein kultiviert.

Eine Gebirgskette, die diesen Namen auch verdient ist der Luberon. Mit imposanten 1.125 Metern ragt der Mourre Nègre als höchster Gipfel in den Himmel. Der Luberon besteht ebenfalls aus Kalkstein. Dieser Landstrich wurde unter Naturschutz gestellt. Er bietet Heimat für viele seltene Pflanzen und Tiere. Neben seiner Schönheit ist es vor allem wegen des mediterranen Klimas bei Urlaubern sehr beliebt. In der Gegend der Alpillen wird Getreide, Gemüse, Obst und der für die Provence so typische Lavendel angebaut.

Fortsetzung siehe Teil 4 (Stadtlandschaften in der Provence – Avignon)

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