Beiträge vom: Oktober, 2008

Autor: Lisa

Italien kommt wieder schwer in Mode. Immer mehr Leute fahren auf ihrem Weg in den sonnigen Süden nur noch bis Italien. Daher möchte ich mal ein paar Strände vorstellen.

Wenn es um Strände geht,  sollte man sich über einige Dinge im Klaren sein. Die Kriterien zur Bewertung sind daher: Wassersauberkeit, Strandsauberkeit und die Infrasturktur.

Der erste Strand ist derjenige in der Nähe von Botricello in der Region Kalabrien – am südlichen Ende vor Sizilien. Das Wasser ist hier von guter Qualität und der Sauberkeit am Strand kann sich sehen lassen. Das dort anliegende Meer ist das Ionische Meer – ein an Griechenland angrenzender Teil des Mittelmeers. Die Infrastruktur ist ganz ordentlich und historisch Interessantes gibt es eine Menge hier.

Der zweite Strand liegt an der Westküste Italiens. Der Strand heißt Le Scissure und liegt in der Provinz Latium. Hier ist das Wasser besonders klar und schön. Die nächstgelegenen Städte heißen Sperlonga und Gaeta. Die Infrastruktur lässt hier etwas zu wünschen übrig – dafür ist es eher ein Insider-Tipp und damit ist auch die Strandsauberkeit eher gegeben. Zur Linken und Rechten wird der Strand von Felsen eingebettet.

Sonnenuntergang am Strand © Flickr/Chris Gin
Romantik am Strand in Italien

Ein weiterer Strand ist der sogenannte Karibikstrand in der Nähe der Stadt Vada. Bei guter Sicht sieht man über die Bucht nach Genua. Es liegt im Herzen der Toskana. Das Wasser ist wie der Strand selbst von sehr guter Qualität. Obwohl Vada dicht an der Küste liegt, lässt die Infrastruktur einige Wünsche offen, aber in der Regel findet sich hier alles was das Touristen-Herz höher schlagen lässt. Dazu gehören auch die vielen Sehenswürdigkeiten.

Last but not least, kann man den Strand von Cefalù empfehlen. Dieser liegt an der Nordküste Siziliens – auf Augenhöhe von Palermo. Hier ist die Sauberkeit des Strandes nicht so gut, wie die des Wassers – dafür ist man hier mit einer bestmöglichen Infrastruktur ausgestattet. Was auch die Sightseeing-Möglichkeiten beinhaltet.

Wen also die politische Situation in Italien nicht stört, der sollte sich beim nächsten Italien-Urlaub mal einen dieser Strände ansehen. Und an Kultur und Geschichte mangelt es in Italien sowieso nicht.




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Autor: Anne

Da gibt es doch diesen Filmtitel… Aber naja, gestorben muss ja nicht gleich werden, obwohl die belgische Stadt Brügge besorgniserregend schön ist …

Brügge besitzt nur etwas mehr als 115.000 Einwohner, gilt damit dennoch als die größte Stadt in der Provinz Westflandern in Belgien.

Der historische Stadtkern Brügges ist von Kriegen und Bränden glücklicherweise verschont beblieben, sodass die gute Erhaltung vieler Anlagen den Besucher vielmals in die Zeit des Mittelalter zurück versetzt.

Brügge © flickr/Wolfgang Staudt

Im Jahr 2000 wurde der mittelalterliche Stadtkern in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Man kann ihn einmal zu Fuß, wie auch per Boot erkunden, da sich Kanäle durch den Kern der Stadt sowie um ihn herum ziehen.

Egal wie man die Stadt letztendlich erkundet, keinesfalls sollt man auf seiner Reise einen Besuch der Liebfrauenkirche auslassen. Eines der wenigen Werke Michelangelos, die es außerhalb von Italien gibt, ist hier in Form einer Madonna mit Kind zu sehen. In der gotischen Kirche liegen die Gräber Berühmter Regenten wie etwa Karl der Kühne und seiner Erbtochter Maria von Burgund.

Der zentrale Platz der Stadt, der Grote Markt, wird von einer Reihe eindrucksvoller Gebäude gezäumt. Der Belfried von Brügge ist ein 83 Meter hoher Steinerner Turm, der als Teil der Markthallen um 1240 entstanden ist. Er und die sich anschließenden Tuchhallen stehen als Symbol für die ehemalige Bedeutung Brügges als Handelsstadt.
Aber auch so lädt der Grote Markt mit seinen Boutiquen, Restaurants und nette Cafes zum verweilen ein.

Die Altstadt ist von Wallanlagen umgeben. Auf ihren Abhängen sind von den ursprünglich zehn Windmühlen drei erhalten geblieben. Eine von ihnen, die Sint-Janhuysmolen oder Sankt-Jean-Mühle, ist heute ein Museum. Daneben gibt es eine lange Liste von städtischen und nichtstädtischen Museen. Angefangen vom Gruuthusemuseum, in dessen Sälen Sammlungen von Waffen, Wandteppiche und Steinarbeiten unter anderem zu sehen sind, bis hin zum Museum-Gallery Xpo mit Arbeiten des berühmten Salvador Dali.    [...mehr]


Autor: Lisa

Paris, je t´aime ist der Titel eines Kinofilms,

wer einen Stadttrip mit der Liebsten plant, sollte um bedingt in die „Stadt der Liebe“, wie Paris auch gern genannt wird. Aber woher
kommt diese Floskel?

Warum nennt man Paris nun in der ganzen Welt “Stadt der Liebe”? Die vielen beschaulichen Plätzchen, kleinen Gässchen, in denen sich die romantischsten Kneipen und Cafés in Frankreich verstecken, bieten die perfekte romantische Kulisse für Verliebte.

Der Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ zeigte uns das einzigartige Ambiente des Viertels Montmarte in Europa, mit seinen vielen winzigen Gässchen. Besucht zu zweit das Viertel, setzt euch auf ein Parkbank oder nehmt euch einen Picknickkorb und eine gute Flache Wein mit und genießt die Zweisamkeit    [...mehr]


Autor: Anne

Es gibt einen einfachen Trick, um den in unseren Breiten beginnenden kalten Monaten zu entfliehen. Einfach auf die andere Seite der Erde fliegen! Denn auf der südlichen Hemisphäre sind die Jahreszeiten verschoben. Während hier zu Lande allmählich damit begonnen wird sich mit Mütze und Schal für den nahenden Winter zu rüsten, wird auf der Südhalbkugel der Bikini angelegt. Deshalb schnell die Koffer gepackt und ab nach Chile!

Patagonien, Chile © flickr/Phillie Casablanca

Chile befindet sich im Südwesten des südamerikanischen Kontinentes, wobei es sich von Nord nach Süd auf etwa 4200 Kilometern erstreckt. Das Klima im mittleren Teil Chiles ist vergleichbar mit dem im Mittelmeerraum.

In dieser dicht besiedelten Region befindet sich die Hauptstadt Santiago de Chile mit rund 5 Millionen Einwohnern. Als kulturelles Zentrum besitzt es neben zahlreichen Clubs und Diskotheken auch sehenswerte Theater und Museen. Im Museo de Bellas Artes, im Museo de Artes Visuales und dem Museo Chileno de Arte Precolombino kann man bedeutende Kunstgegenstände und Gemälde aus dem mittel- und südamerikanischen Raum bestaunen. Baulich hat die Stadt sehenswerte Gebäude im Kolonialstil zu bieten, etwa die Casa Colorada oder die Iglesia San Francisco. Parkoasen wie der Cerro San Cristóbal oder der Cerro Santa Lucia sorgen mit ihren wunderbar angelegten Bäumen und Brunnen für Erholung.

Die eher dünn besiedelten Regionen Chiles sind von einem deutlich raueren Klima geprägt, aber deshalb nicht weniger attraktiv – im Gegenteil, sie bestechen durch ihre landschaftliche Schönheit. Die Küste Südchiles ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von stark zerklüfteten Inseln, die dem Festland vorgelagert sind. Für den Norden des Landes sind Vulkane und bis zu 6000 Meter hohe Berge typisch. Hier erstreckt sich auch die berühmte Wüste Atacama, einer der trockensten Regionen der Welt, zwischen Küste und Anden.    [...mehr]


Autor: Lisa

El Quseir ist eine kleinere Stadt an der Ostküste Ägyptens. Direkt am Roten Meer – das Paradies vieler Taucher. Denn hier gibt es unzählige Möglichkeiten diesem Sport zu frönen.

Die Stadt liegt ungefähr 130 Kilometer südlich von Hurghada, ein bekanntes Bade- und Touristenzentrum. Zu den Zeiten, da Ägypten und die Pharaonen eine Weltmacht darstellten, lief eine Karawanenstraße durch das Reich und führte an El Quseir vorbei. Damals war es ein reicher Handelsplatz, der zudem Station für viele Mekka-Pilger war.

Erreichbar ist El Quseir für Touristen vor allem über den rund 75 Kilometer entfernten Flughafen in Marsa Alam. Neben Touristen, die sich eine Nilkreuzfahrt gönnen, kommen auch immer mehr Geschichtsinteressierte nach Ägypten.

Heute sind vor allem die Touristen die Haupteinnahmequelle, wobei die Hotelanlagen nicht im Stadtkern, sondern Außerhalb zu finden sind. Noch ist diese Stadt ein “Geheim-Tipp”, doch auch das wird sich bald ändern, da immer mehr Menschen dort hin finden.

Riff © Flickr /wikipedia.de
Der Haupt-Zeitvertreib ist Tauchen

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Autor: Lisa

Bald stellt sich uns wieder die Frage, wo feiern wir Silvester 2008/09. Für alle die ihren Silvester in wärmeren Gefilden feiern möchten, heißt es auf zum Ballermann.

Silvester auf Mallorca

In Mallorca könnt ihr sonnige Silvestertage und Party zugleich erleben: Temperaturen um die 15 bis 20 Grad ermöglichen uns wandern, golfen, relaxen, shoppen und feiern…

Zum Beispiel könnt Ihr eurer Silvester auf einer Finca verbringen. Anstatt auf der der “Hütten” Party zu machen, verbringt Ihr euren Silvesterabend mit Freunden in entspannter Atmosphäre bei einem Glas Wein. Tagsüber könnt ihr euch sportlich betätigen und Mallorca jenseits vom Massentourismus, Ballermann und Sangriaeimern, erleben.

Alternativ könnt ihr euch auch unter die Mallorcquiner mischen. Silvester in Mallorca wird nämlich vor allem draußen gefeiert: Mit einer riesigen Open Air Party rund um den Placa Cort am Rathaus. Ein Chor von Mallorcquiner zählt alle zwölf Glockenschläge bis zum Jahreswechsel und bei jedem Schlag wird eine Weintraube verzerrt. Das traditionelle Ritual soll Glück und Geld im neuen Jahr versprechen.    [...mehr]


Autor: Anne

(Teil 3) (Irlands Halbinseln: Dingle-Halbinsel)

Die nördlichste der fünf Halbinseln im Südwesten Irlands ist die Halbinsel Dingle. Ein Stückchen urtümlicher als die anderen Halbinseln wirkt sie manchmal, weil man im Westen der Halbinsel oft noch den bezaubernden Klang der alten keltischen Sprache, das Gälische, hören kann.

Dingle © flickr/Francois Schnell

Fährt man entlang der Südküste in Richtung Anascaul zweigt eine Straße nach Inch ab. Auf der kleinen in die Dingle Bay hineinragenden Halbinsel findet man zum spazieren oder baden einladende kilometerlange Sandstrände.

Folgt man der Straße weiter nach Westen so gelangt man bald zu dem Hauptort der Halbinsel, nach Dingle. Die Iren rühmen sich gerne damit, dass sie die westlichste Stadt Europas sei. Nimmt man es genau, so liegt Island deutlich westlicher, aber das tut der Schönheit dieser Stadt dennoch keinen Abbruch. Der nette Fischereihafen, zahlreiche Restaurants und farbenfrohe Häuserzeilen machen die Stadt so sehenswert.

Von Dingle aus führt eine Panoramastraße um die Westspitze der Halbinsel herum. Man hat die Möglichkeit den 516 Meter hohen Mount Eagle zu besteigen, um von dort seinen Blick über die Küstenlinie mit den vorgelagerten Blasket-Inseln schweifen zu lassen.

Im Südlichen Teil der Westspitze findet man Dunbeg Fort. Diese ist eine vor 2000 bis 2500 Jahren errichtete Vorgebirgsbefestigung. Der im Englischen Promontory Fort übersetzt heißende Festungstyp wurde auf steilen Klippen erbaut und zählt zu den besterhaltenen Anlagen dieser Art in Irland.

Klippen Halbinsel Dingle © flickr/YUL.Wade

Je weiter man sich dem westlichsten Punkt der Halbinsel nähert desto spröder wird das Landschaftsbild. Klippen dominieren. Bei Kletterern ist der Sybil Point sehr beliebt. Die Straße führt anschließend wieder nach Dingle zurück. Von dort zweigt eine Straße in nördlicher Richtung zum Connor Pass ab, von dem man einen herrlichen weiten Blick über die Landschaft der Dingle-Halbinsel hat. An der Nordküste laden Sandstrände bei gutem Wetter zum schwimmen ein.

Die beiden ganz im Süden liegenden Halbinseln im Südwesten Irlands sind touristisch kaum von Bedeutung, stehen aber den anderen Halbinseln landschaftlich gesehen in nichts nach.

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Autor: Anne

(Teil 2) (Irlands Halbinseln: Iveragh-Halbinsel)

Die Iveragh-Halbinsel ist die größte der fünf Halbinseln im Südwesten Irlands und gleichzeitig auch eine beliebte Ferienregion. Die schmale Meeresbucht des Kenmare Rivers trennt sie von der sich südlich befindenden Beara-Halbinsel.

Gap of Dunloe © flickr/catsper

Der Ring of Kerry führt den motorisierten Besucher einmal um die Halbinsel herum. Für Weitwanderer bietet der Kerry Way die Möglichkeit auf über 200 Kilometern das Innere der Halbinsel sowie die herrliche Küste zu Fuß genießen.

Bester Ausgangspunkt für eine Rundtour ist Killarney, das etwas im Landesinneren liegt. Der direkt an die Stadt angrenzende Killarney-Nationalpark führt an den drei herrlichen Seen Lough Leane, Muckross Lake und Upper Lake vorbei. Daran anschließend kann der Besucher den höchsten Gipfel Irlands sehen. Die Besteigung des 1039 Meter hohen Carrauntoohil, der höchsten Erhebung der Macgillycuddy’s Reeks lohnt, zumal hier noch einige der höchsten Berge der Insel zu finden sind. Sehr sehenswert ist der Gap of Dunloe, ein Pass zwischen der Macgillycuddy’s Reeks und den Purple Mountains nahe Killarney.

Der Ring of Kerry beginnt erst in dem Ferienort Kenmare. An dem eindrucksvollen Staigue Stone Fort vorbei, einem gut erhaltenen keltischen Ringfort in der Nähe von Sneem, gelangt man entlang der Küste nach Caherdaniel. Unweit dieses Ortes befindet sich der Derrynane National Historic Park. Beschilderte Naturlehrpfade inmitten der Dünenlandschaft sind frei zugänglich. Das im Derrynane House untergebrachte Museum informiert den Besucher über den irischen Nationalhelden Daniel O’Connell, der in diesem Herrenhaus noch bis er 1847 verstarb, lebte.

Weiter durch den Ort Waterville, welcher auf einer schmalen Landzunge zwischen Sandstränden auf der einen und dem Lough Currane auf der anderen Seite liegt, geht es vorbei an dem belebten Ferienort Cahersiveen immer entlang der Nordküste nach Killorglin. Dort führt eine Straße weiter zu der sich nördlich anschließenden Dingle-Halbinsel.

Fortsetzung (Teil 3 Halbinsel Dingle)    [...mehr]


Autor: Anne

(Teil 1 Irlands Halbinseln: Beara-Halbinsel)

Das Klima in Irland wird deutlich vom Atlantischen Ozean geprägt. Daher ist die Zahl der Regentage im Südwesten Irlands höher als beispielsweise im Osten der Insel. Das ist allerdings kein Widerspruch zum versprochenen warmen Klima!

Allihies © flickr/Jule_Berlin

Der Atlantik bringt zwar viel Niederschlag, aber auch eine geringere Temperaturschwankung im Jahr mit sich. So liegen die Durchschnittstemperaturen im Winter bei 8°C, wohingegen wir Deutschen bei durchschnittlichen 1 bis 3°C frieren. So ist es keine Seltenheit, dass Palmen und Kakteen durch das milde Klima des Golfstromes am Straßenrand zu finden sind.    [...mehr]