Beiträge vom: November, 2008

Autor: Lisa

An der griechischsprachigen Südwest-Küste der Republik Zypern liegt die viertgrößte Stadtregion der Insel: die Hafenstadt Paphos. Sie war sogar einmal Hauptstadt Zyperns und kann auf eine Geschichte zurückblicken, die tausende Jahre zurückgeht.

Zu Recht ist Paphos beliebtes Reiseziel von Touristen aus der ganzen Welt!
Im alte Paphos, etwa 15 Kilometer vom neuen Paphos entfernt, steht der imposante Tempel der Aphrodite, der 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Das hellenistische neue Paphos war in römischer Zeit sogar Hauptstadt.

Kastell in Paphos © flickr / apdk

Die Kultur der alten Römer lässt sich in ihren Häusern aus dem zweiten und dritten Jahrhundert entdecken. Dort befinden sich noch zahlreiche wertvolle Bodenmosaike. Vor allem im „Haus von Dionysos“, das erst 1962 entdeckt wurde, kann man auf Stegen die prächtigen Böden betrachten.

Wichtigste Wahrzeichen ist sicherlich das Kastell aus dem Mittelalter, das 1592 von den Türken wiederaufgebaut wurde. Die Innenräume wurden früher als Kerker benutzt, heute befindet sich dort ein interessanter Austellungsraum.

Weitere Highlights sind darüber hinaus die so genannten Königsgräber und das rekonstruierte römische Theater „Odeon“, in dem Theater und Konzerte veranstaltet werden.

Hafen © flickr / sk12

Nach einem ausführlichen Stadtbummel lädt der malerische Hafen mit seinen zahlreichen Lokalen zum Verweilen ein. Von hier aus kann man in Ruhe den wunderschönen Blick über das Mittelmeer genießen.    [...mehr]


Autor: Anne

Salamanca - Plaza Mayor © Flickr/ Piutus

Salamanca, so heißt die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordwesten Spaniens. Warum die Stadt 1988 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen und im Jahre 2002 zusammen mit Brügge zur Kulturhauptstadt Europas erklärt wurde, ist nicht schwer zu verstehen.

Die Stadt wurde bereits in der Antike gegründet, damals allerdings unter dem Namen Salamantica. Später wuchs sie unter römischer Herrschaft zu einem wichtigen Handelszentrum heran. Salamanca erlebte die Invasion der Mauren. Die Zurückeroberung der Stadt durch den König von Kastilien (Alfons VI.) ging mit erheblichen Zerstörungen einher. Im 16. Jahrhundert erlebte die Stadt ihren Höhepunkt. Aus dieser Zeit stammen die Kirche und das Kloster San Esteban. Besonders schön anzusehen ist der zehnbögige Säulengang des Klosters. Auch die Architektur der Kirche ist besonders, da sie in Form eines lateinischen Kreuzes erbaut wurde, wodurch sie nur ein Kirchenschiff besitzt. Beide, Kloster sowie Kirche, können besichtigt werden.

Das Zentrum der Stadt bildet der Plaza Mayor. Von dort gelangt man auf den von ihm wegführenden Straßen zu einer Reihe weiterer imposanter Bauwerke, beispielsweise zu der Iglesia de la Purisima, der Iglesia de los Capuchinos, dem Convento y Museo de las Dueñas oder dem Colegio de Calatrava.

Salamanca - Casa de las Conchas © Flickr/ Vic LivWer eine mit mehr als 300 Muscheln verzierte Fassade sehen möchte, der sollte die Casa de las Conchas (das Haus der Muscheln) besuchen. Die aus Sandstein bestehenden Muscheln sind ein Symbol für die bekannte Pilgerreise auf dem spanischen Jakobsweg. Dieses Haus ist ein Beispiel für den architektonischen Stil des Plateresco, dessen Merkmal, reich verzierte filigran gearbeitete Fassaden, hier besonderes schön zu erkennen ist. Auch das Hauptportal der Universität von Salamanca wurde in diesem Stil erbaut. Aber auch sonst verraten die Gebäude der Universität dem Besucher durch ihr imposantes Erscheinungsbild das Alter, welches diesen Gemäuern inne wohnt, denn Salamancas Universität ist die älteste Spaniens.    [...mehr]


Autor: Lisa

Der Osten Tunesien ist geprägt durch felsige Landschaften, Olivenhaine und eine zerklüftete Küste mit versteckten Sandstränden. Über Jahrhunderte hinweg bot sie Piraten Schutz und Heimat. Hier befindet sich einer der größten Badeorte des Landes: Monastir.

Tunesien © flickr / Balú

Im Süden des Golfs von Hammamet liegt Monastir. Ihre Historie reicht bis in die punische Zeit, also weit vor Christi Geburt, zurück. Mit rund 70000 Einwohnern, einer Universität und eines Kongresszentrums sowie guten Verkehrsanbindungen, ist Monastir eine lebhafte Stadt im Osten des nordafrikanischen Staats.

Doch Monastir ist anderes als andere tunesische Städte. Als Heimatstadt des Staatspräsidenten Habib Bourguiba kamen ihr erhebliche finanzielle Mittel zu, die zur Restaurierung und Instandhaltung genutzt werden, so dass sie heute Zentrum des Tourismus ist. Diesen Status hat Monastir auch ihrer bewegten Geschichte zu verdanken. Sie war eine der ersten arabischen Siedlungen und Überreste aus vergangene Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende, prägen das Stadtbild.

Besonders sehenswert ist die Festung (Ribat) von Monastir, die im achten Jahrhundert errichtet worden ist. Dabei war sie ein Wehrkloster, das von Krieger-Mönchen geführt wurde. Neben dem Ribat der benachbarten Großstadt Sousse, war sie eine der bedeutendsten Festungen an der Küste Tunesiens. Heute kann der Turm der Ribat bestiegen werden. Die Anstrengung wird durch einen herrlichen Blick auf die Altstadt, Meer und Hafen mehr als entlohnt. Sogar der Ribat von Sousse ist zu sehen!

Ribat von Sousse © flickr / ahisgett

Gegenüber des ehemaligen Wehrklosters liegt das 1963 erbaute Mausoleum des Staatsgünders Bourguiba. Minaretten und die goldene Kuppel fangen die Blicke und zahlreiche Moscheen und Ruinen laden zum spazieren durch die Stadt ein.

Die meisten Hotels befinden sich etwas außerhalb der Stadt. Hier findet sich auch ein breites Wassersportangebot, Golfplätze und attraktive Sandstrände.

Ob Strandurlaub, Sport oder Kultur, in Monastir ist für jeden Geschmack das richtige dabei. Willkommen im Orient!    [...mehr]


Autor: Anne

Die Kanaren sind eine Inselgruppe, die sich westlich von Marokko im Altantik befindet. Politisch gesehen gehören sie aber zu Spanien. Sieben Hauptinseln und sechs Nebeninseln bilden die Gruppe der Kanaren. Die bekanntesten des Inselarchipels sind wohl Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa und La Gomera.

Die Kanaren sind mit einer einzigartigen Artenvielfalt ausgestattet. Vier von den dreizehn ausgewiesenen spanischen Nationalparks befinden sich auf dieser Inselgruppe. Flora wie Fauna lassen sich in Naturreservaten, Landschaftsschutzgebieten oder Nationalparks bestaunen.

Der Nationalpark Teide auf Teneriffa existiert seit Mitte der 50iger Jahre. Das Gebiet, welches etwa 19.000 Hektar umfasst, wurde 2007 sogar in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Jährlich erfreut sich der Nationalpark einer großen Beliebtheit. Drei Millionen Besucher und mehr verzeichnet er in einem Jahr. Dabei bietet der Park so allerhand: Das Herz des Nationalparks bildet der Pico del Teide. Er ist ein Vulkan und zählt mit seinen 3718 Metern als die höchste Erhebung der Insel sowie ganz Spaniens. Es ist möglich, den Gipfel des Teide zu besteigen, allerdings bedarf es dafür einer Genehmigung, die im Büro der Nationalparkverwaltung erhältlich ist.

Pico del Teide/Teneriffa © manni-elli / PIXELIO / www.pixelio.de

Für eine Urlaubsreise auf die Kanaren sollte man unbedingt auch einplanen La Gomera zu besuchen. Es lohnt sich! Hier befindet sich inmitten der Insel der weltgrößte zusammenhängende Lorbeerwald. Ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe gehörig zählt der Garajonay Nationalpark. Noch eine weltweite Besonderheit besitzt diese Insel, denn nur hier existiert El Silbo, die Pfeifensprache der Gomeros.

Auf Lanzerote, die zu drei vierteln mit Lava bedeckt ist, findet sich der Timanfaya-Nationalpark, der auch mit dem Namen „Feuerberge“ (Montañas del Fuego) bezeichnet wird. Auf gut asphaltierten Straßen kann man bequem durch den Nationalpark fahren und sich an den Naturschönheiten ergötzen.    [...mehr]


Autor: Anne

Golden Gate Bridge - San Francisco © flickr/The Jamoker

Frisco, wie die Stadt im Westen der USA von den Einheimischen auch praktischerweise abgekürzt wird, befindet sich im Bundesstaat Kalifornien.

Bekannt ist die Stadt aufgrund ihrer speziellen geographischen Lage. Immer wieder wird San Francisco von Erdbeben erschüttert. Grund dafür ist die Nähe zur San-Andreas-Verwerfung, bei der sich die Pazifische und die Nordamerikanische Platte aneinander vorbei bewegen. Bei diesem tektonischen Vorgang verursacht die Reibung der beiden Platten mitunter sehr starke Erdbeben. Das sicherlich schwerste ereignete sich im Jahre 1906. Dabei wurde fast die gesamte Stadt zerstört, vor allem aufgrund der sich an das Erdbeben anschließenden Feuersbrunst.

San Francisco hat für eine Städtereise aber noch allerhand mehr zu bieten. Das wohl berühmteste Symbol der Stadt ist die Golden Gate Bridge. Sie stammt aus dem Jahre 1937 und untersteht einer laufenden Kontrolle und ständiger Wartung. Gerade im Hinblick auf eventuelle Erdbeben wird sie immer wieder auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Die Lombard Street ist eine gewöhnungsbedürftige Straße, da ihr Straßenverlauf serpentinartig angelegt ist. Dies ist ihrer Steilheit geschuldet. Mit 27 Prozent Gefälle wurde sie für Autos vor allem im Winter gefährlich, sodass man sie in den Zwanziger Jahren in eine Einbahnstraße mit Serpentinenform umfunktionierte.

Wer dem anstrengenden Autofahren entgehen will und trotzdem die Einzigartigkeiten des Straßennetzes in Frisco erleben möchte, der lässt sich am besten per Cable Car chauffieren. Die Kabelbahnen sind zu einem Nationaldenkmal der USA erklärt wurden. Heute existieren nur noch wenige Linien, die allesamt historischen Wert haben und vor allem bei Touristen beliebt sind.

Außerdem warten das Presidio, die Painted Ladies, die Transamerica Pyramid, zahlreiche Museen und Theater, Kirchen und vieles mehr, auf jedenfall eine reichhalitge Kultur auf einen Besuch.    [...mehr]


Autor: Lisa

Auf einer Länge von 378 Kilometer entlang des Schwarzen Meeres findet man eine atemberaubende Landschaft. Breite Stände mit feinem Sand wechseln sich mit romantischen Buchten, imposanten Klippen und sandigen Dünen ab. Ebenso vielfältig ist das touristische Angebot. Für Sportler, Familien, Wellnessfreunde und Parysuchende ist mit Sicherheit das richtige dabei.

Der Balkanstaat Bulgarien wird als Reiseland immer beliebter. Vor allem die Schwarzmeerküste im Osten strahlt eine besondere Anziehungskraft aus. Dabei ist das Schwarze Meer nicht im entferntesten dunkel, sondern zeichnet sich durch meist kristallklares Wasser aus. Der geringe Salzgehalt des Wassers und die flachen Strände machen den Besuch insbesondere für Kinder zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Sonnenstrand © flickr / markus.hoppe

Kulturelles Zentrum am Schwarzen Meer ist das südlich gelegene Burgas, das vor allem im Sommer mit einer Vielzahl an Angeboten aufwartet. Bei Filmfestspiele, Straßenkünstler und Konzerten, findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Wem das bunte Treiben zu turbulent ist, kann am größten Hafen des Landes den Blick auf das Wasser genießen.

Das Schwarzmeer © flickr / Felipe Skroski
Für Wellnessfreunde gibt reizende Angeboten überall an der Küste. Thermalbäder und geübte Therapeuten sorgen für reine Entspannung und Erholung. Das alles ist eingebettet in eine wunderschöne Naturlandschaft, die zum Relaxen geradezu einlädt. Aber auch für sportliche Aktivitäten bietet sich die Küste an.

Die größte Bekanntheit genießt das Seebad Goldstrand, das seinen Namen dem goldigen Sand an seiner Küste verdankt. Der fast vier Kilometer lange Sandstrand ist als einer der schönsten in Europa bekannt und liegt in einem Naturpark. Das Gebiet ist ganz dem Tourismus gewidmet, was sich an den unzähligen Angeboten am Strand und in dem dazugehörigen Ort zeigt. Goldstrand ist dabei, der „Ballermann“ Bulgariens zu werden, eine durchaus gewünschte Entwicklung. Es gibt viele Discotheken und Geschäfte, die vor allem ein junges Publikum anzieht. Goldstrand bedeutet Partyurlaub, auch allein Reisende finden hier sicherlich schnell Anschluss.

Die Scharzmeerküste Bulgariens ist ein vielseitiges Reiseziel in Europa. Dabei bietet es alle touristischen Vorzüge zu weitaus günstigeren Preisen als die klassischen Reiseziele Spanien oder Italien.    [...mehr]


Autor: Anne

Im Spätsommer und auch im Frühherbst kann man in den Neuenglandstaaten ein besonderes Spektakel erleben – den Indian Summer. In allen nur erdenklich bunten Farbkombinationen verkleiden sich Busch und Baum, sodass die Wälder Neuendlands wie gemalt erscheinen. Vor allem als Urlauber sollte man nicht auf die einzigartigen Spaziergänge oder Wanderungen in dieser unvergleichlichen Farbenwelt verzichten!

Indian Summer © flickr/ReneSDie Neuenglandstaaten liegen im Nordosten der Vereinigten Staaten und zählten zu den dreizehn Kolonien, die sich als erstes die Unabhängigkeit im Jahre 1776 von Großbritannien erkämpften. Zu ihnen gehören u.a. die US-amerikanischen Bundesstaaten Maine, Connecticut, Vermont und Massachusetts.

Will man einst wie die Pilgerväter nach Neuengland reisen, so sollte man für die Schiffsreise gute zehn Tage einplanen. Nur wenige Stunden ist man hingegen mit dem Flugzeug unterwegs. Günstige Flüge findet man beispielsweise schon ab 387 Euro pro Person von Frankfurt nach New York.

Hat man es einmal in die Neue Welt geschafft -mit Schiff oder per Flugzeug- steht einem Besuch der zahlreichen Attraktionen dieser Gegend nichts mehr im Wege.

Leuchtturm in Maine © flickr/dawnzy58Der Bundesstaat Maine ist bekannt für seine landschaftliche Schönheit. Maine besitzt den einzigen Nationalpark der Neuenglandstaaten. Entsprechend viele Besucher zählt der Acadia-Nationalpark jährlich. Berühmt ist das Land auch für seine schönen und zahlreichen Leuchttürme, die vielerorts die Küstenlinie säumen.

Boston im Bundesstaat Massachusetts bietet dem Pauschalreisenden vor allem kulturelle Besonderheiten. Hier sind die berühmte Harvard Universität und die Symphony Hall beheimatet. Außerdem fand 1773 hier auch die berüchtigte Bostoner Tee Party statt, woraufhin der Unabhängigkeitskrieg begann.

Vermont wird auch als Green Mountian State tituliert, da sich der Gebirgszug der Green Mountains in fast senkrechter Linie von Nord nach Süd durch den ganzen Staat erstreckt. Für Erholungssuchende ist das genau der richtige Ort.    [...mehr]


Autor: Lisa

Dass die Niederländer selber ein reiselustiges Volk sind, zeigt sich vor allem an den allgegenwärtigen Wohnwagen, die man überall auf europäischen Straßen antrifft. Doch auch die Niederlande haben Besuchern mehr zu bieten als Käse, Tulpen und Mühlen.

Die meisten Besucher zieht es in die Hauptstadt Amsterdam, die mit einer Vielzahl historischer und kultureller Sehenswürdigkeiten aufwartet. Zum einen gibt es viele Museen, wie zum Beispiel das Anne Frank Haus oder das kuriose Marihuana Museum. Amsterdam wird auch das „Venedig des Nordens“ genannt, wo die einzigartige Grachten- und Parklandschaft zum verweilen einlädt.

Amsterdam © flickr / BK59

Die Hafenstadt Rotterdam, die architektonisch wohl interessanteste Stadt der Niederlande, ist als Reiseziel ebenfalls sehr beliebt. Doch es muss nicht immer eine dieser Metropolen sein. Auch in kleineren Städten gibt es viel zu sehen. Eine Grachtenfahrt in Groningen ist für Reisende fast obligatorisch. Und in s´Hertogenbosch werden sogar unterirdische Rundfahrten auf dem Wasserlauf Binnen-Dieze angeboten. Für Freunde historischer Architektur ist die dreischiffige Kirche in Arnheim mit dem größten Glockenspiel Europas sicher ein Besuch wert.    [...mehr]