» Irland

Autor: Lisa

Es sind vor allem die weiten grünen Hügel, die Irland und seine beeindruckende Landschaft bekannt gemacht haben. Zugegeben, Irland ist nicht das günstigste Reiseland – mit einer gut zugeschnittenen Pauschalreise lässt es sich dort dennoch preiswert Urlaub machen.

Pauschalreise Irland - Dublin © flickr.com / infomatique

Mit Irland verbinden wir weite Landschaften, wechselhaftes Wetter und urige Pubs – nichts für Sonnen hungrige Strandurlauber. Dennoch gibt es auch hier passende Pauschalangebote, die uns die Urlaubsplanung erleichtern. Liebevolle Unterkünfte, spannende Städtetouren und abenteuerliche Ausflüge in die Natur stehen auf dem Programm. Abwechslung und Vielfalt zwischen Atlantikküste und dem britischen Nachbarn.    [...mehr]


Autor: Anne

(Teil 3) (Irlands Halbinseln: Dingle-Halbinsel)

Die nördlichste der fünf Halbinseln im Südwesten Irlands ist die Halbinsel Dingle. Ein Stückchen urtümlicher als die anderen Halbinseln wirkt sie manchmal, weil man im Westen der Halbinsel oft noch den bezaubernden Klang der alten keltischen Sprache, das Gälische, hören kann.

Dingle © flickr/Francois Schnell

Fährt man entlang der Südküste in Richtung Anascaul zweigt eine Straße nach Inch ab. Auf der kleinen in die Dingle Bay hineinragenden Halbinsel findet man zum spazieren oder baden einladende kilometerlange Sandstrände.

Folgt man der Straße weiter nach Westen so gelangt man bald zu dem Hauptort der Halbinsel, nach Dingle. Die Iren rühmen sich gerne damit, dass sie die westlichste Stadt Europas sei. Nimmt man es genau, so liegt Island deutlich westlicher, aber das tut der Schönheit dieser Stadt dennoch keinen Abbruch. Der nette Fischereihafen, zahlreiche Restaurants und farbenfrohe Häuserzeilen machen die Stadt so sehenswert.

Von Dingle aus führt eine Panoramastraße um die Westspitze der Halbinsel herum. Man hat die Möglichkeit den 516 Meter hohen Mount Eagle zu besteigen, um von dort seinen Blick über die Küstenlinie mit den vorgelagerten Blasket-Inseln schweifen zu lassen.

Im Südlichen Teil der Westspitze findet man Dunbeg Fort. Diese ist eine vor 2000 bis 2500 Jahren errichtete Vorgebirgsbefestigung. Der im Englischen Promontory Fort übersetzt heißende Festungstyp wurde auf steilen Klippen erbaut und zählt zu den besterhaltenen Anlagen dieser Art in Irland.

Klippen Halbinsel Dingle © flickr/YUL.Wade

Je weiter man sich dem westlichsten Punkt der Halbinsel nähert desto spröder wird das Landschaftsbild. Klippen dominieren. Bei Kletterern ist der Sybil Point sehr beliebt. Die Straße führt anschließend wieder nach Dingle zurück. Von dort zweigt eine Straße in nördlicher Richtung zum Connor Pass ab, von dem man einen herrlichen weiten Blick über die Landschaft der Dingle-Halbinsel hat. An der Nordküste laden Sandstrände bei gutem Wetter zum schwimmen ein.

Die beiden ganz im Süden liegenden Halbinseln im Südwesten Irlands sind touristisch kaum von Bedeutung, stehen aber den anderen Halbinseln landschaftlich gesehen in nichts nach.

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Autor: Anne

(Teil 2) (Irlands Halbinseln: Iveragh-Halbinsel)

Die Iveragh-Halbinsel ist die größte der fünf Halbinseln im Südwesten Irlands und gleichzeitig auch eine beliebte Ferienregion. Die schmale Meeresbucht des Kenmare Rivers trennt sie von der sich südlich befindenden Beara-Halbinsel.

Gap of Dunloe © flickr/catsper

Der Ring of Kerry führt den motorisierten Besucher einmal um die Halbinsel herum. Für Weitwanderer bietet der Kerry Way die Möglichkeit auf über 200 Kilometern das Innere der Halbinsel sowie die herrliche Küste zu Fuß genießen.

Bester Ausgangspunkt für eine Rundtour ist Killarney, das etwas im Landesinneren liegt. Der direkt an die Stadt angrenzende Killarney-Nationalpark führt an den drei herrlichen Seen Lough Leane, Muckross Lake und Upper Lake vorbei. Daran anschließend kann der Besucher den höchsten Gipfel Irlands sehen. Die Besteigung des 1039 Meter hohen Carrauntoohil, der höchsten Erhebung der Macgillycuddy’s Reeks lohnt, zumal hier noch einige der höchsten Berge der Insel zu finden sind. Sehr sehenswert ist der Gap of Dunloe, ein Pass zwischen der Macgillycuddy’s Reeks und den Purple Mountains nahe Killarney.

Der Ring of Kerry beginnt erst in dem Ferienort Kenmare. An dem eindrucksvollen Staigue Stone Fort vorbei, einem gut erhaltenen keltischen Ringfort in der Nähe von Sneem, gelangt man entlang der Küste nach Caherdaniel. Unweit dieses Ortes befindet sich der Derrynane National Historic Park. Beschilderte Naturlehrpfade inmitten der Dünenlandschaft sind frei zugänglich. Das im Derrynane House untergebrachte Museum informiert den Besucher über den irischen Nationalhelden Daniel O’Connell, der in diesem Herrenhaus noch bis er 1847 verstarb, lebte.

Weiter durch den Ort Waterville, welcher auf einer schmalen Landzunge zwischen Sandstränden auf der einen und dem Lough Currane auf der anderen Seite liegt, geht es vorbei an dem belebten Ferienort Cahersiveen immer entlang der Nordküste nach Killorglin. Dort führt eine Straße weiter zu der sich nördlich anschließenden Dingle-Halbinsel.

Fortsetzung (Teil 3 Halbinsel Dingle)    [...mehr]


Autor: Anne

(Teil 1 Irlands Halbinseln: Beara-Halbinsel)

Das Klima in Irland wird deutlich vom Atlantischen Ozean geprägt. Daher ist die Zahl der Regentage im Südwesten Irlands höher als beispielsweise im Osten der Insel. Das ist allerdings kein Widerspruch zum versprochenen warmen Klima!

Allihies © flickr/Jule_Berlin

Der Atlantik bringt zwar viel Niederschlag, aber auch eine geringere Temperaturschwankung im Jahr mit sich. So liegen die Durchschnittstemperaturen im Winter bei 8°C, wohingegen wir Deutschen bei durchschnittlichen 1 bis 3°C frieren. So ist es keine Seltenheit, dass Palmen und Kakteen durch das milde Klima des Golfstromes am Straßenrand zu finden sind.    [...mehr]


Autor: Anne

Connemara © flickr/exfordy

Astronomisch betrachtet ist noch bis zum 22. September 17:44 Uhr offiziell „Sommer“, meteorologisch wurde er bereits Ende August eingestellt und spürbar war er dieses Jahr nur an zwei oder drei Wochenenden. Da kann man ja nur in die Ferne flüchten!

Aber dann ausgerechnet nach Irland? Es gibt viele Vorurteile sonnenhungriger Nicht-Insel-Europäer über das irische Wetter. Die Wahrheit ist, dass Sonne, Regen und Wind die gleichen sind wie bei uns auch. Nur die Mischung ist eine etwas andere. Tatsächlich scheint die Sonne in Irland. Und tatsächlich regnet es auch oft. Dafür aber nur kurz und intensiv, sodass man glaubt mit jedem Regenguss möchte sich die Landschaft für den Besucher noch schöner als zuvor heraus putzen.    [...mehr]