» Städtereise

Autor: Lisa

Der Osten Tunesien ist geprägt durch felsige Landschaften, Olivenhaine und eine zerklüftete Küste mit versteckten Sandstränden. Über Jahrhunderte hinweg bot sie Piraten Schutz und Heimat. Hier befindet sich einer der größten Badeorte des Landes: Monastir.

Tunesien © flickr / Balú

Im Süden des Golfs von Hammamet liegt Monastir. Ihre Historie reicht bis in die punische Zeit, also weit vor Christi Geburt, zurück. Mit rund 70000 Einwohnern, einer Universität und eines Kongresszentrums sowie guten Verkehrsanbindungen, ist Monastir eine lebhafte Stadt im Osten des nordafrikanischen Staats.

Doch Monastir ist anderes als andere tunesische Städte. Als Heimatstadt des Staatspräsidenten Habib Bourguiba kamen ihr erhebliche finanzielle Mittel zu, die zur Restaurierung und Instandhaltung genutzt werden, so dass sie heute Zentrum des Tourismus ist. Diesen Status hat Monastir auch ihrer bewegten Geschichte zu verdanken. Sie war eine der ersten arabischen Siedlungen und Überreste aus vergangene Jahrhunderte, ja sogar Jahrtausende, prägen das Stadtbild.

Besonders sehenswert ist die Festung (Ribat) von Monastir, die im achten Jahrhundert errichtet worden ist. Dabei war sie ein Wehrkloster, das von Krieger-Mönchen geführt wurde. Neben dem Ribat der benachbarten Großstadt Sousse, war sie eine der bedeutendsten Festungen an der Küste Tunesiens. Heute kann der Turm der Ribat bestiegen werden. Die Anstrengung wird durch einen herrlichen Blick auf die Altstadt, Meer und Hafen mehr als entlohnt. Sogar der Ribat von Sousse ist zu sehen!

Ribat von Sousse © flickr / ahisgett

Gegenüber des ehemaligen Wehrklosters liegt das 1963 erbaute Mausoleum des Staatsgünders Bourguiba. Minaretten und die goldene Kuppel fangen die Blicke und zahlreiche Moscheen und Ruinen laden zum spazieren durch die Stadt ein.

Die meisten Hotels befinden sich etwas außerhalb der Stadt. Hier findet sich auch ein breites Wassersportangebot, Golfplätze und attraktive Sandstrände.

Ob Strandurlaub, Sport oder Kultur, in Monastir ist für jeden Geschmack das richtige dabei. Willkommen im Orient!    [...mehr]


Autor: Anne

Golden Gate Bridge - San Francisco © flickr/The Jamoker

Frisco, wie die Stadt im Westen der USA von den Einheimischen auch praktischerweise abgekürzt wird, befindet sich im Bundesstaat Kalifornien.

Bekannt ist die Stadt aufgrund ihrer speziellen geographischen Lage. Immer wieder wird San Francisco von Erdbeben erschüttert. Grund dafür ist die Nähe zur San-Andreas-Verwerfung, bei der sich die Pazifische und die Nordamerikanische Platte aneinander vorbei bewegen. Bei diesem tektonischen Vorgang verursacht die Reibung der beiden Platten mitunter sehr starke Erdbeben. Das sicherlich schwerste ereignete sich im Jahre 1906. Dabei wurde fast die gesamte Stadt zerstört, vor allem aufgrund der sich an das Erdbeben anschließenden Feuersbrunst.

San Francisco hat für eine Städtereise aber noch allerhand mehr zu bieten. Das wohl berühmteste Symbol der Stadt ist die Golden Gate Bridge. Sie stammt aus dem Jahre 1937 und untersteht einer laufenden Kontrolle und ständiger Wartung. Gerade im Hinblick auf eventuelle Erdbeben wird sie immer wieder auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Die Lombard Street ist eine gewöhnungsbedürftige Straße, da ihr Straßenverlauf serpentinartig angelegt ist. Dies ist ihrer Steilheit geschuldet. Mit 27 Prozent Gefälle wurde sie für Autos vor allem im Winter gefährlich, sodass man sie in den Zwanziger Jahren in eine Einbahnstraße mit Serpentinenform umfunktionierte.

Wer dem anstrengenden Autofahren entgehen will und trotzdem die Einzigartigkeiten des Straßennetzes in Frisco erleben möchte, der lässt sich am besten per Cable Car chauffieren. Die Kabelbahnen sind zu einem Nationaldenkmal der USA erklärt wurden. Heute existieren nur noch wenige Linien, die allesamt historischen Wert haben und vor allem bei Touristen beliebt sind.

Außerdem warten das Presidio, die Painted Ladies, die Transamerica Pyramid, zahlreiche Museen und Theater, Kirchen und vieles mehr, auf jedenfall eine reichhalitge Kultur auf einen Besuch.    [...mehr]


Autor: Anne

Da gibt es doch diesen Filmtitel… Aber naja, gestorben muss ja nicht gleich werden, obwohl die belgische Stadt Brügge besorgniserregend schön ist …

Brügge besitzt nur etwas mehr als 115.000 Einwohner, gilt damit dennoch als die größte Stadt in der Provinz Westflandern in Belgien.

Der historische Stadtkern Brügges ist von Kriegen und Bränden glücklicherweise verschont beblieben, sodass die gute Erhaltung vieler Anlagen den Besucher vielmals in die Zeit des Mittelalter zurück versetzt.

Brügge © flickr/Wolfgang Staudt

Im Jahr 2000 wurde der mittelalterliche Stadtkern in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Man kann ihn einmal zu Fuß, wie auch per Boot erkunden, da sich Kanäle durch den Kern der Stadt sowie um ihn herum ziehen.

Egal wie man die Stadt letztendlich erkundet, keinesfalls sollt man auf seiner Reise einen Besuch der Liebfrauenkirche auslassen. Eines der wenigen Werke Michelangelos, die es außerhalb von Italien gibt, ist hier in Form einer Madonna mit Kind zu sehen. In der gotischen Kirche liegen die Gräber Berühmter Regenten wie etwa Karl der Kühne und seiner Erbtochter Maria von Burgund.

Der zentrale Platz der Stadt, der Grote Markt, wird von einer Reihe eindrucksvoller Gebäude gezäumt. Der Belfried von Brügge ist ein 83 Meter hoher Steinerner Turm, der als Teil der Markthallen um 1240 entstanden ist. Er und die sich anschließenden Tuchhallen stehen als Symbol für die ehemalige Bedeutung Brügges als Handelsstadt.
Aber auch so lädt der Grote Markt mit seinen Boutiquen, Restaurants und nette Cafes zum verweilen ein.

Die Altstadt ist von Wallanlagen umgeben. Auf ihren Abhängen sind von den ursprünglich zehn Windmühlen drei erhalten geblieben. Eine von ihnen, die Sint-Janhuysmolen oder Sankt-Jean-Mühle, ist heute ein Museum. Daneben gibt es eine lange Liste von städtischen und nichtstädtischen Museen. Angefangen vom Gruuthusemuseum, in dessen Sälen Sammlungen von Waffen, Wandteppiche und Steinarbeiten unter anderem zu sehen sind, bis hin zum Museum-Gallery Xpo mit Arbeiten des berühmten Salvador Dali.    [...mehr]


Autor: Lisa

Ich habe einen neuen Sport aufgetrieben, der zwar nicht wirklich mehr unter Pauschalreisen passt, aber irgendwie trotzdem so cool ist, dass ich ihn Euch nicht vorenthalten möchte.

Es geht um eine neue Form des Reisens: Das Ground Hopping. Strikt für Fußballverrückte und Stadienbegeisterte mit Ausdauer.    [...mehr]


Autor: Lisa

Die Stadt tschechische Hauptstadt Prag kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und begeistert auch heute jedes Jahr viele Besucher.

Prag © flickr / Gaspa

Der kulturelle Aspekt spielt in einer der ältesten Stadt in Mitteleuropa eine zentrale Rolle. Das historische Prag trägt Beinamen wie „Goldene Stadt“ oder auch „Stadt der hundert Türme“, die dem nostalgischem Charakter noch mehr Bedeutung zukommen lassen.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen zweifellos die Prager Burg (bereits im 9. Jahrhundert gegründet) und die bekannte Karlsbrücke (Errichtung Mitte des 14. Jahrhunderts) und der Veitsdom, die bei Städtereisen nach Prag unbedingt besichtigt werden sollten. Ebenso sehenswert sind die zahlreichen Kirchen und Burgen, sowie die historische Altstadt. Die Stadt an der Moldau zeigt eine Mischung aus Renaissance, Barrock, Romantik und Gotik und zeigt sich dadurch kulturell äußert wertvoll.    [...mehr]


Autor: Lisa

Portugal - Wasser, Boote, Urlaub! © flickr / pfmeurer

Portugal. Die Sonne scheint hier genauso wie beim Nachbarn Spanien, aber die Portugiesen haben einen klaren Vorteil: Das Meer! Das Land liegt am äußeren Rand der iberischen Halbinsel und bietet eine Vielzahl von wunderschönen Urlaubsmöglichkeiten.

Da wären natürlich erstmal die Klassiker: Azoren und Madeira.

Portugal - Willkommen im Paradies! © flickr / GusttyDie Azoren sind eine Inselgruppe 1.500 Kilometer weit entfernt vom Festland. Sie gehören zu Portugal, als autonome Region. Ein Urlaub auf den Azoren ist immer ein Erlebnis, nicht umsonst bieten viele Reiseveranstalter jeden Sommer aufs neue ganze Azoren-Specials an. Der Strand, die grüne Vegetation und dazu der blaue Atlantik – hier lässt es sich auf jeden Fall superb entspannen!

Madeira ist auch eine Insel, sie wird auch “Der schwimmende Garten des Atlantiks” genannt. Sie liegt 1000 Kilometer südwestlich von Lissabon. Ein besonderes Ziel hier ist die Quinta das Cruzes, das ehemalige Herrenhaus des Enteckers dieser Insel. Außerdem ist die ganze Insel von sorgfältig angelegten Parks überzogen, deren Pflege viel Sorgfalt und Aufwand gewidmet wird.

Für die Inseln muss man sich natürlich überlegen, wie man am besten hinkommt. Aber auch für Festland-Liebhaber bietet Portugal genug Abwechslung.

Lissabon ist wunderschön! © flickr / Fr AntunesLissabon ist die schönste Stadt der Welt! Finde ich. Die weißen Häuser, das Meer, das sanfte Licht, was einem schon beim Aufstehen im Hotelzimmer empfängt, der Geruch am Hafen… wunderbar! Hier kann man in der richtigen Ecke frischen Fisch essen und sich am Nationalgericht der Portugiesen, Bacalhau, gesalzenem Stockfisch versuchen.

Sandfarbener Strand an der Atlantikküste © flickr / Fr AntunesDie Küste Portugals ist ebenfalls sehenswert. Dadurch, dass hier zahllose verwinkelte Buchten existieren, konnten an vielen Stellen des Landes die großen Hotelketten noch keine hässlichen Klotzbauten hinstellen. Was aber nicht bedeutet, dass der Urlaub nach Portugal besonders teuer sein muss, pauschal bekommt man hier für gut 500 Euro einiges geboten.

Wer also noch nicht weiß, für was er sich im Sommer entscheiden wird – Portugal ist definitiv eine Reise wert! Wem Marokko zu weit ist, der liegt hier genau richtig.


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Autor: Lisa

Wer genug von Strand und Sonne hat (nicht dauerhaft ;) ), der sollte bei der nächsten Reise über einen Städtetrip nachdenken. Viel zu teuer, unübersichtlich und voller Menschen? Nein, das stimmt nur bedingt. Städtereisen sind auch pauschal möglich, hier verstecken sich bei den gängigen Anbietern teilweise echte Schnäppchen.

Statue von Artúr Görgey in Budapest © flickr / Kieran Lynam

Ein gutes Beispiel ist Budapest. Die Hauptstadt ist mit 1,69 Millionen Einwohnern zugleich die größte Stadt in Ungarn. Hier lässt sich mit etwas Vorplanung schon ab 200 Euro eine Reise planen, und man bekommt einiges für sein Geld geboten: Budapest bei Nacht ist einer der schönsten und romantischsten Ausblicke, die der Reisende je gesehen haben dürfte.

Budapest bei Nacht © flickr / *** Fanch The System !!! ***Die beleuchtete Stadt, die angestrahlte Brücke, egal, wo man sich hier aufhält, es bieten sich immer wieder neue Winkel, Perspektiven und Aussichten zum Staunen. Kulturell ist Budapest ebenfalls eine wahre Fundgrupe. Die berühmten Tropfsteinhöhlen unter der Stadt bieten aufregende Führungen, Museen hat es hier wie Sand am Meer und das Essen der Ungarn ist in Deutschland für seine Reichhaltigkeit und den Geschmack berühmt.

Das ungarische Parlament in Budapest © flickr / _cr_Natürlich bietet pauschales Reisen in eine Metropole nicht das gleiche Erlebnis wie ein Strandurlaub. Aber wenn wir ehrlich sind, ist auch ein Urlaub am Strand nicht ohne stressige Momente. Die hat man sicherlich auch beim Ausflug in eine Stadt.

Genau wie bei der Pauschalreise nach Kroatien oder Griechenland überwiegen in Budapest jedoch die schönen Momente. Ungarischer Wein, ungarische Musik, ungarische Lebensweise, das alles geballt in einer Stadt mit anderthalb Millionen Einwohnern – herrlich!

Budapester Park im Winter © flickr / Nagy David

Aus Deutschland bieten sich neben der Anreise mit der Bahn auch die Pauschalreise mit dem Flugzeug an, so ist man bequem vor Ort und kann sich eine Woche lang in den besten Hotels der Stadt verwöhnen lassen. Ein weiterer Bonus von Ungarn ist nämlich, dass das Land noch keinen Euro hat und die lokale Währung um einiges billiger ist als bei uns. Ein Ratgeber zur Stadt ist übrigens sinnvoll, schließlich ist Englisch zwar verbreitet, aber Landessprache ist immer noch Ungarisch.

Fazit: Ungarn lohnt sowieso immer und auch Budapest ist pauschal eine Reise wert!




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